Aktuelles

Erkältung oder Grippe

Der Wind ist Träger von 1000 Krankheiten“ sagt ein Sprichwort in der chinesischen Medizin. Wenn Kälte, Nässe oder eben Wind in den Körper gedrungen sind, dann fühlen wir uns krank. Individuell unterschiedlich leiden wir dadurch an Kopfschmerzen, Schnupfen, Kälteempfindlichkeit, Gliederschmerzen und anderem mehr. Bei Fieber braucht’s hitzeausleitende Verfahren, wenn Kälte im Körper ist, braucht dieser jetzt Wärme, warme Speisen, Kräuterrezepturen und Ruhe.

So unterschiedlich die Symptome, so verschieden die Behandlungsmöglichkeiten der TCM : Schröpfen, Gua Sha, Nadeln, Kräuter-Rezepturen, Menu-Vorschläge, Tees und vieles mehr.

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Chinesisch durch den Winter

Zum Beispiel mit einem warmen Frühstück, das nährt, wärmt und erst noch die Abwehr stärkt (aus dem 5 Elemente Kochbuch von B. Temelie und B. Trebuth):

Am Vorabend getrocknete Aprikosen in Apfelsaft einlegen.
Am Morgen: In einem heissen Topf roten Traubensaft, Zimt, die eigeweichten Aprikosen, etwas Ingwer, Reiswein, Salz, geriebene Zitronenschale und ganz wenig Kakao dazugeben und einige Minuten köcheln. Evtl. mit Pfeilwurzelmehl eindicken. Die zuvor angerösteten Haferflocken und Cashewkerne dazugeben. Am Schluss mit Sonnenblumenkernen bestreuen. En Guete!

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Unerfüllter Kinderwunsch

Die chinesische Medizin befasst sich oft mit nicht schwanger werdenden Frauen. Die Gründe sind vielseitig, ebenso wie die Behandlungsmethoden, die dann den Paaren vorgeschlagen werden. Die chinesische Medizin bietet mit ihrer Vielzahl an Heilkräutern ganz potente Rezepturen, um Verschiedenes wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Man spricht von Blut-Mangel, Blut-Hitze, Qi-Stase usw. Entsprechend verordnet man Kräuter um das Blut zu nähren, zu kühlen oder eben das Qi wieder in Fluss zu bringen.

Es lohnt sich hier, mit der Schulmedizin zusammenzuarbeiten. Die Erfolgsrate steigt, je genauer alle Beteiligten Bescheid wissen über den Verlauf des Zyklus, Hormonwerte, Ultraschalluntersuchungen und weiteres mehr.

Ich stelle mich gerne der Herausforderung und nehme mich den Frauen resp. Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch an. Die zusätzliche Ausbildung TCM-Spezialistin Reproduktionsmedizin und die Zusammenarbeit mit der Kinderwunschklinik motivieren mich täglich!

Sie dürfen sich gerne für ein Beratungsgespräch anmelden.

 

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Geburt vorbereiten

Geburt
Nicht einsetzende Wehen, zu schwache Wehen oder sonst schwierige Geburten waren immer schon ein Thema in der chinesischen Medizin. Früher glaubte man, das Kind halte sich am Herzen oder einem anderen Organ der Mutter fest und könne deshalb die Reise ans Licht nicht antreten.

Inzwischen sind Akupunktur-Protokolle üblich, bei denen die Schwangere ab SSW 36 (Schwangerschaftswoche) 1x wöchentlich genadelt wird. Das Kind soll einen Bezug zum unteren Becken kriegen, der Muttermund soll weicher werden, die Energien werden nach unten geleitet.

Das Ziel, früher wie heute: Das Kind soll möglichst in der 40. Woche zur Welt kommen. Ist der Geburtstermin bereits überschritten, kann mit Akupunktur die Wehen ausgelöst werden.

Melden Sie sich an für eine individuelle Beratung rund um die Geburtsvorbereitung.

 

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